ZyXEL Prestige 202
Mit dem Prestige 202 präsentiert ZyXEL einen ISDN- Fast-Ethernet-Router der
neuen Generation. Auf einer RISC-basierenden Plattform aufgebaut, stehen
genügend Ressourcen für weitere Entwicklungen zur Verfügung.
Router können gründsätzlich in drei Haupteinsatzgebiete aufgeteilt werden;
in ISDN-Bridge/Router für LAN-LAN-Verbindungen, für den Dial-In von Benutzern und für den
Zugriff auf das Internet. Das neuen Prestige 202 beinhaltet diese Grundfunktionen und zusätzlich
weitere Finessen. Das futuristisch anmutende Design, welches sich stark von der
vorangegangenen Generation unterscheidet, fällt sofort auf. Doch nicht nur äusserlich wurde das
Gerät einer Änderung unterzogen, sondern auch technische Aufwertungen sind erfolgt. Das neue
Prestige 202 ist ein IP-Router und findet vor allem für den Internet-Zugang seinen Einsatz. Ein
ISDN-BRI-Anschluss sorgt für den Einstieg in die digitale Welt. Problemlos lassen sich analoge
Geräte wie Telefon oder Fax an den zwei a/b-Ports anschliessen. Das Prestige eignet sich, wie
die anderen Prestige-ISDN-Router, für Remote Access mit Dial-In und Dial-Out.
Autosensing-Funktion 10/100 Mbps
Besonders hervorzuheben ist die Anbindung an ein LAN mit bis zu 100 Mbps. Durch die
eingebaute Autosensing-Funktion (10/100 Mbps) stellt sich der Prestige-Router automatisch auf
die entsprechende Geschwindigkeit im LAN ein. Somit können jetzt auch 100-Mbps-Netzwerke
ohne teuren Konverter direkt ans Prestige angeschlossen werden. Die schon zur
Selbstverständlichkeit gewordene Funktion SUA (Single User Account) wurde auch bei der neuen
Router-Generation integriert. Unlimitiert viele Benutzer gelangen über eine IP-Adresse gleichzeitig
ins Internet. Ein besonderes Augenmerk gilt den unterstützten Protokollen. Von der
Kanalbündelung auf Anfrage (Bandwidth on Demand via PPP/MP-Protokoll) bis hin zu
Stac-LZS-Datenkompression, sind alle relevanten Protokolle unterstützt. Sicherheit wird bei der
neuen Prestige-Serie gross geschrieben. PAP- & CHAP-Anfragen sowie Microsoft CHAP, CLID
(Anrufererkennung), Call Back und Firewall Filtering (Packet Filtering) sind selbstverständlich.
Firewall Filtering (Packet Filtering)
Mit einer Firewall lässt sich das
firmen-interne LAN klar vom Internet
abgrenzen. Eine Firewall fungiert
gewissermassen als Zollübergang
zwischen dem LAN und dem Internet-Anschluss. Diese lässt nur Daten durch, die gemäss den
festgelegten Regeln erlaubt sind, und zwar sowohl vom LAN ins Internet als auch umgekehrt. Mit
der Packet Filtering-Methode wird der Datenverkehr von IP-Adressen und Port-Nummern erlaubt
oder blockiert. Diese einfache Firewall-Methode arbeitet mit hoher Performance und lässt sich
leicht in Hardware implementieren.
Prestige 202 als DHCP-Server
Das Prestige 202 ist als DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) vorkonfiguriert. Es
erhält also ab Werk bereits eine eigene IP-Adresse. Dies erleichtert den Konfigurationsaufwand
erheblich. Auch die Proxy-DNS (Domain Name Server)-Einstellungen holt sich das Gerät beim
ersten Verbindungsaufbau automatisch.
Virtual CAPI
In einer Firmware-Release wurde eine virtuelle CAPI implementiert. Über diese Schnittstelle
lassen sich von jedem Arbeitsplatz mit der RVS-COM-Software Fax übertragen. Ein Upgrade wird
kostenlos erhältlich sein. Physikalisch weist das Prestige 202 einen RJ45-Port für die
ISDN-Verbindung auf. Eine RJ45-Autosensing Schnittstelle ist für die Anbindung an ein LAN
gedacht. Zwei a/b-Ports stehen für den An- schluss analoger Geräte bereit sowie ein dritter
Anschluss für die Konfiguration. Das Spoofing hilft die anfallenden Broadcast- und
Statusinformationen im LAN zu unterdrücken. Bei allen LANs werden grundsätzlich im
Sekundentakt Pakete über den Zustand des Netzes und die angeschlossenen Stationen
verschickt. Diese unnötigen Verbindungsaufbauten generieren zusätzliche Kosten und werden mit
der Spoofing-Funktion eliminiert. Mehr Informationen dazu siehe Beschrieb "Virtual CAPI fürs
Prestige 202".